Ein Passagier, der am 19. Oktober mit dem Hainan-Airlines-Flug HU424 vom Flughafen Suvarnabhumi nach Chongqing reiste, beschwerte sich auf der Facebook-Seite „Benz pa pai Journey“ darüber, dass das aufgegebene Gepäck geöffnet und durchsucht worden sei.
Der Flughafen Suvarnabhumi teilte mit, man habe die Aufzeichnungen der Gepäckkontrolle, die Betriebsprotokolle sowie die entsprechenden Videoaufnahmen der Überwachungskameras überprüft. Es wurden keine Beweise dafür gefunden, dass das eigene Personal das Gepäckstück geöffnet hat.
Nach Angaben des Flughafens erkannte das Gepäckkontrollsystem keine verbotenen oder gefährlichen Gegenstände, die eine zusätzliche Inspektion erforderlich gemacht hätten. Das Gepäckstück wurde den normalen Abläufen entsprechend automatisch zum Bereich für die Gepäckverladung transportiert.
Der Flughafen riet dem Passagier, sich mit der Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen, um weitere Prüfungen durch den Bodenabfertigungsdienstleister zu koordinieren. Zudem könne der Passagier eine polizeiliche Anzeige erstatten, um die Ermittlungen zu unterstützen.
Am 16. Oktober traten neue Vorschriften für die Kontrolle von aufgegebenem Gepäck in Kraft, die von der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde erlassen wurden. Gemäß diesen Regeln darf autorisiertes Personal aufgegebenes Gepäck ohne Anwesenheit des Passagiers öffnen, sofern die Inspektion den festgelegten Sicherheitsverfahren der Luftfahrt entspricht.
Die thailändische Zivilluftfahrtbehörde erklärte, sie habe sich mit dem Flughafen Suvarnabhumi abgestimmt und eine vorläufige Bestätigung erhalten, dass das Gepäckstück nicht im Rahmen des Sicherheitskontrollprozesses des Flughafens geöffnet wurde. Sie empfahl Passagieren, vor dem Check-in auf verbotene Gegenstände wie Powerbanks zu achten und keine Wertsachen im aufgegebenen Gepäck zu verstauen.




